Gast sein. Hin und wieder spiele ich ein Spiel. Ich betrete unsere Wohnung, als wäre ich mein eigener Gast. Als würde ich unsere vier Wände zum ersten Mal besuchen. Ich gehe durch die Räume, begutachte, was da alles steht, und frage mich warum die Dinge genau dort stehen, wo sie stehen. Allem voran überlege ich: Wie riecht unser Zuhause? Rieche ich diesen Duft noch, oder ist er so sehr vertraut, weil er sich wie ein langjähriger Freund Zuhause fühlt.
Ich denke, dass wir uns mit den Jahren in unseren eigenen vier Wänden nicht nur wohlfühlen (im besten Fall) - sondern mit dem Wohlfühlen auch eine Betriebsblindheit einhergeht. Ich hinterfrage weniger. Alles ist gewohnt, vertraut, sicher. Es ist unser Zuhause.

Wie ist das mit unserem Leben? Wenn wir in unserem eigenen Leben Gast sind. Fühlen wir uns wohl? Können wir uns gut riechen? Bin ich in gewissen Bereichen in meinem Leben betriebsblind geworden? Welche Dinge tun wir – und wie viele davon tun wir wirklich gerne? Dinge, die wir lieben, schätzen und uns gut tun. Oder tun wir sie aus Gewohnheit – und entschuldigen uns sogar für das, was längst überfällig wäre: „Das sollte ich schon lange mal entsorgen.“
Wenn wir Dinge verändern, verlieren wir ein Stück Sicherheit – weil das Neue noch unbekannt ist. Was wenn es schlechter ist - meist unser erster Gedanke. Was aber, wenn es besser ist?
Ich glaube, eine offene Haltung gegenüber Veränderungen hilft uns, das Vertraute zu relativieren – es nimmt weniger Raum ein.



Ein Wagnis könnte sich nicht so schwerwiegend anfühlen selbst dann, wenn es nicht gelingt.
Ich mag Veränderungen nicht sonderlich und doch weiss ich - sie sind wichtig. Sie sind Tatsache. Sie sind wahr. So machte ich mir von einer lieben Freundin den Leitsatz "mit der Veränderung gehen" zu eigen. Mit grauen Haaren, mit Falten, mit Vergebung – uns selbst und anderen gegenüber. Mit Lebensphasen, mit Loslassen, mit der Endlichkeit. Wir sind Gast nicht nur in uns, unserem Zuhause, sondern hier auf Erden.
Je älter ich werde, desto mehr zeigt mir der Frühling, wie sehr sich Dinge wiederholen – aber auch, dass wir unseren Blick jederzeit neu ausrichten können. Das kann im Kleinen sein, das kann im Grossen sein.
Ich bin Gast – in meinem Zuhause, in mir, hier auf Erden.


Vielleicht sind es genau diese feinen, kaum greifbaren Ebenen, die uns am meisten über uns verraten. Nicht das Offensichtliche, nicht das Sichtbare – sondern das, was im Hintergrund wirkt. Wie ein Duft.
Er ist flüchtig und doch prägend. Kaum bewusst wahrgenommen, und trotzdem sofort da, wenn er fehlt oder sich verändert. Wie eine leise Handschrift eines Zuhauses. Oder eines Lebens.
Und wenn wir beginnen, wieder bewusster wahrzunehmen – wie ein Gast in unseren eigenen vier Wänden – stellen sich plötzlich andere Fragen. Nicht nur: Was sehe ich? Oder was steht hier? Sondern auch: Was möchte ich eigentlich wahrnehmen?
Welche Atmosphäre soll mich empfangen, wenn ich zur Tür hereinkomme? Was darf bleiben – und was darf sich verändern?
Genau in diesem Dazwischen bewegt sich auch LAROMA. Zwischen Vertrautem und Neuem, zwischen Herkunft und Entdeckung. Mit einem Gespür für Düfte, die nicht laut sind, sondern begleiten. Die nicht überdecken, sondern unterstreichen. Und genau hier finden auch die Duftsachets von LAROMA ihren Platz.





Die Duftsachets werden in der Schweiz hergestellt und gedruckt – in einer Wohn- und Werkstätte, die Menschen einen geschützten Raum mit Struktur, Beschäftigung und einem Stück Zuhause bietet.
Gemeinsam mit dem Ostschweizer Familienbetrieb LAROMA entstehen so Produkte mit sozialem Mehrwert: LAROMA beduftet die Sachets, die Werkstätte übernimmt Abfüllung und Verpackung.
Erhältlich sind diese und viele weitere Produkte im aromashop.ch. Der familiengeführte Partnershop bietet eine grosse Auswahl an Duftprodukten – von internationalen Marken bis zur eigenen Linie LAROMA SUISSE mit Duftsachets, Diffusern, Raumsprays und Badesalzen, teils in Eigenproduktion und mit regionalen Partnern.





Auch für KMU's lohnt sich ein Blick: Die nachhaltigen, Swissmade Duftsachets sind individuell gestaltbar und ideal als hochwertige Kundengeschenke oder versendbare Giveaways.
Wer diese kleinen Duftbegleiter für sich entdecken möchte, findet sie bei aromashop.ch – sei es als Gastgeschenk, als liebevolle Aufmerksamkeit per Post oder einfach für sich selbst. Und ihre Einsatzmöglichkeiten? Fast grenzenlos.
So unscheinbar sie wirken mögen, so gross ist ihre Wirkung. Sie brauchen keinen grossen Auftritt, keinen festen Platz, keine Erklärung. Sie sind einfach da – im Schrank, im Koffer, im Auto, zwischen frisch gewaschener Wäsche oder leise versteckt in einer Schublade. Und genau dort entfalten sie das, was wir oft erst bemerken, wenn es fehlt: eine Atmosphäre.
Vielleicht sind Duftsachets genau das: eine Einladung. Nicht nur Räume anders wahrzunehmen – sondern auch die kleinen Dinge wieder ernster zu nehmen.
Zusammen mit LAROMA darf ich drei Pfingstrosen Duftsachets - diesen Duft mag ich besonders - verlosen. Schreibe warum du dich gerade besonders darüber freuen würdest.
HAPPY THURSDAY
PS: Wie ich die Duftsachets entdeckt habe? Im Yamatuti-Store in Bern. Beim Duftsachet Pfingstrose war es Liebe auf den ersten Riecher. Unser Schlafzimmer ist nun umhüllt von einer besonderen lieblichen Note - frisch aber sanft.


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Dieser Blog-Post ist in Zusammenarbeit mit LAROMA entstanden.