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LIVEFRESH

. written by Dby Baumann
LIVEFRESH

Ich habe es wieder getan - diesmal zu zweit ;) - eine Saftkur. Allerdings nur für drei Tage, dafür zusammen mit Mäni. Weil wenn schon etwas leiden, warum denn nicht zu zweit. Und es war einmal mehr - gut, sehr gut - ich habe hier bereits darüber berichtet. Nun folgt ein erneuter Erfahrungsbericht quasi aus Sicht von Mann und Frau. So let's go...

Bild Saftkur

Bild Saftkur Zu Zweit

Bild Livefresh Saftkur


1. Tag - kurz vor acht.
Mäni zu mir: "Aso Kaffi darfi o nid?"
Ich: "Chum ig mache chli speter es Matcha-Teeli."

Ich zu Mäni am 2. Tag -
"Du, was hast du da zwischen den Zähnen?"
Mäni: "Saftresten."
Warens tatsächlich, weil die Säfte halt wirklich frischgepresst sind und ohne Konservierungsstoffe.

Halbzeit-Gedanken:
Das Kopfkino ging gross los.
Ich hatte Bilder und Träume von Gerichten neuen Kombinationen und allgemein wusste ich plötzlich wieder ganz genau worauf ich Lust zum kochen habe und was ich Neues ausprobieren möchte - ich habe mir eine Flut an Essens-Reels reingezogen, mammamia.

Hilft also auch bei einer Kochkrise.

Die Halbzeit-Gedanken gingen diffus noch weiter. Während mir der Wind auf dem Cargobike ins Antlitz blies... urkomisch lustige Gedankenfahrten im Hirn und musste vor mich hin grinsen. Habe mich so ganz generelle Dinge gefragt...

Wie und weshalb wachsen den Mannen eigentlich derart Haare im Gesicht, dass sie zum Bart werden...

Auch fand ich, dass ich mit meinem Cargobike eigentlich gut auch bizeli als Töff durchgehe und habe den irritierten vorbeifahrenden Töfffahrer grosszügig gegrüsst.

Bild Saftkur Livefresh

Bild Body Reset


Und am dritten Tag fliegt man.

Körper und Geist kommen in eine Art Flash.

Gar nicht urkomisch war, als ich für Mäni sehr sehr liebevoll alle Säfte gepackt hatte (da er ja schon auch mir zuliebe mitlitt) um für seinen non-homeoffice-Tag eingedeckt zu sein und ich prompt die Rote Rakete - das ist der 14.00h Drink vergessen habe. Für einen Coder verheerend.

Er hat den Tag trotzdem geschafft.

Aber ich muss zugeben - ich habe immer etwas gelitten. Etwas bisschen sehr mehr als Mäni. Er hats so gut gemacht.

Mäni empfand so gut wie nie Hunger. Für ihn war es schon nahezu so, dass es viel war ab 08.00h alle zwei Stunden einen Saft zu trinken und das bis abends 20.00h.

Allerdings fühlte er sich hin und wieder etwas schummrig, wohl aber auch weil er einen kopflastigen Job hat und zu wenig Flüssigkeit zusätzlich zu den Säften zu sich nahm - was entscheidend ist.

Ich wiederum bin es gewohnt viel zu trinken und hatte dennoch hin und wieder meine Krisen.

Was auch möglich ist, dass man während der Zeit der Saftkur Mundgeruch hat.

Ich habe mich tatsächlich auch gefragt, ob eine Saftkur auch der Ehe/Partnerschaft gut tut. Weil es verbindet. Man ist empathischer denn je. Bläst ins selbe leere Saftfläschen.

Bild Livefresh

Bild Mood


Auch kommuniziert man den Menschenskindern frühzeitig klar, wenn die Nerven langsam blank liegen, weil...

...es ist nicht ohne, denn der Alltag läuft ja genau gleich weiter.

Drum: obacht der Zeitpunkt ist entscheidend (auch habe ich diesmal auf meinen Zyklus geachtet und die Saftkur an meinen kraftvollsten Tagen eingeplant).

Nun noch zum Finanziellen. Ja, die Saftkur hat ihren Preis. Ich finde aber aufgrund der Vielfalt aller Säfte - ich mag jeden einzelnen - welche frisch sind und man nicht selbst zubereiten muss, sehr gerechtfertigt. Ein kleiner Trost - man isst in dieser Zeit ja nichts und spart sich Entrecôtes und Kaviar - so gehts plüs-u-muä wieder auf ;).

Und: wir habens geschafft. Ohni Kaffi ;).

Um sanft wieder einzusteigen haben wir diesmal mit den frisch fertigen und gesunden Gerichten von Livefresh gestartet. Diese sind ausgewogen und schonend für den gereseteten Darm.

Bild Lunch

Bild Saftkurguide

Bild Vegane Mahlzeit

Bild Saftkur Ablauf

Bild Bowls Livefresh

Bald beginnt bei uns ein voller Sommer mit vielen Festen und ich finde es ist schön wenn Genuss bewusst ist. Die Saftkur hat uns wieder sensibilisiert. Nach einer Saftkur fühlt man sich irgendwie auch wieder dankbarer - das Gefühl "Hunger zu leiden" mussten wir gottlob noch nie erleben und was soll ich sagen - dieser Verzicht macht demütig, achtsam und wie wertvoll verfügbares leckeres Essen ist.

Wer jetzt auch Lust auf eine Saftkur hat - sei es aufgrund einer Kochkrise, Partnerschafts-Challenge oder wieder achtsamer mit der Ernährung unterwegs zu sein - try it out.

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BON WEEKEND


Bild Together Lent